• Versuche im Technikum in Ihrem Beisein
  • Oberflächenaktivierung mit Fluor
  • stark & nachhaltig
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    Der Fluorierungsprozess

    Hohe Reaktivität des Fluors

    Die Gasphasenfluorierung ist ein effektives Verfahren, um polymere Oberflächen langzeitstabil auf hohem Niveau zu aktivieren.

    Fluor ist das reaktivste Element im Periodensystem und reagiert schon bei Raumtemperatur spontan mit fast allen organischen und anorganischen Stoffen.

    Bei der Reaktion werden an der Polymeroberfläche Wasserstoffatome durch Fluoratome substituiert, d.h. es entsteht eine neue chemische Bindung.

    Die Langzeitstabilität der Fluorierung liegt mit Wochen bis hin zu Monaten wesentlich höher, als die gängiger alternativer Vorbehandlungsverfahren. Daher ist es möglich, die Fluorierung im Gegensatz zu anderen Vorbehandlungsverfahren als Dienstleistung durchzuführen.

     


    Beispielhafte Reaktionsgleichungen:

    Fluor Gleichung

     

    Fluorierungsanlage
     
      Seit vielen Jahren wird dieses Verfahren industriell genutzt, um Bauteile vor dem Lackieren, Beflocken, Verkleben, Kaschieren oder Bedrucken zu aktivieren.

    Weitere Anwendungen sind im Laufe der Zeit hinzugekommen. So werden durch die Fluorierung Barriereschichten an Kunststoffbehältern erzeugt, die es ermöglichen, in den Behältern Kraftstoffe oder organische Lösungsmittel aufzubewahren. Eine Verbesserung der Gleitfähigkeit an Elastomeren bewirkt häufig eine einfachere Montage, aber auch bessere Eigenschaften in der Endanwendung. So unterbleibt z.B. ein unerwünschtes Verkleben in der "geschlossen"-Position von Ventilen.
     
    Fluor Turm